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Erster Eindruck:
90°F (~33°C) im Schatten, 90% Luftfeuchtigkeit draußen.
65°F (18°C), 10% Luftfeuchtigkeit drinnen.
Das schlaucht mächtig. Am Flughafen wickelte sich Wiebke in alle aufzufindenden
Kleidungsstücke ein, weil sie so fror, obwohl wir beim Aussteigen aus
dem Flugzeug gemerkt hatten, dass draußen das Höllenfeuer brannte.
Andererseits:
Überall Grün, unheimlich großzügige Grundstücke
Freundlichkeit, die mich in ihrer Konstanz und offensichtlichen Ehrlichkeit
überraschte, obwohl ich mich eigentlich vom letzten USA-Aufenthalt daran
hätte erinnern müssen.
Der erste Tag in Greensboro, North Carolina, war dank leichter Verspätung
kurz - nach 16 Stunden Flug und Flughäfen hatten Wiebke (meine Schwester)
und ich uns eine Dusche verdient.
Hier sind Jutta, Wiebke und ich am Abend in Wolfgangs Wohnung.
Zensur: Auf Verlangen der abgebildeten Personen musste
ich dieses Bild rausnehmen, es kommt bald ein besseres.
- So ein Mist, jetzt habe ich doch tatsächlich
vergessen, noch ein Foto zu machen. Tja, one thing drives out another.
Ihr habt es bestimmt schon gemerkt: Jutta ist meine - reim dich oder
ich freß dich - Mutter, und Wolfgang mein Vater.
Am nächsten Tag ging es früh weiter; 5 Stunden in Wolfgangs schönem
Pontiac nach Hilton Head, South Carolina.
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Auf dem Weg Halt und Essen in einem "Authentischen"
Highway-Restaurant mit dem Namen Cracker Barrel, gleichzeitig ein
Souvenirladen, vorne eine Holzterrasse mit Schaukelstühlen, very Southern.
Leckere Burger und rustikales Essen, die Wände sind voll von Arbeitsutensilien,
Sägen, Hämmern, Schildern, wie man sie aus deutschen USA-Imitations-Diners
kennt, nur tatsächlich ein Bisschen authentischer. |
Schließlich die Ankunft in Hilton Head Island, getrennt vom Mainland
durch eine Brücke über die Swamps.
Die Unterkunft: Eine schön angelegte, wohlbehütete Apartment-(Condo,
wie diese Ferienwohnungen hier heißen)Anlage, direkt am nordseebreiten
Strand.
Kleine (dreistöckige) Häuser, gefühlvoll in die Landschaft eingepasst.
Am Strand sieht man dieses Schild:
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Darüber wunderte ich mich natürlich zuerst. Dann aber
die Erkenntnis: Das geht gar nicht anders! Wenn es diese Regeln nicht
gäbe, würden die Condo-Besitzer bis zum Tode verklagt von Leuten,
die einen Beachball an den Kopf bekommen. |
Erleichterung: Es hält sich keiner dran.
Hier noch ein Bild vom Strand:
CUT!! Ich kann ja nicht nur am Netz hängen - die
Sonne ruft. Vielleicht komme ich die nächsten Tage noch mal dazu,
was zu schreiben, sonst kommt der Rest zu Hause.
OK, ich komme also noch mal zum Schreiben.
Ich sitze im Auto (keine Angst, Wolfgang fährt) und wir befinden uns
auf dem Rückweg nach Greensboro. Gestern hatte ich eine kleine störende
Episode, ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen, weil ich extreme
Zahnschmerzen hatte. Um 4 Uhr rief ich Oliver an, um mich abzulenken.
Um 6 Uhr morgens dann hielt ich es nicht mehr aus, ich weckte den
Rest der Leutchen und nervte sie, bis wir um ca. 8 einen Zahnarzt
ausfindig machen konnten, der mich dann mit einer Spritze aus meinem
Elend befreite.
Jetzt stehe ich unter Antibiotika und muss nach meiner Rückkehr bald
den Zahnarzt besuchen, dessen Arbeit mit meiner letzten Wurzelbehandlung
laut dem Ami-Zahnarzt auf dem Röntgenbild sehr gut aussah (Empfehlung:
Dr. Thomas Kölln, St. Georg).
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Nachmittags fuhren wir dann in die sehr schöne Südstaaten-Stadt
Savannah. Dort sieht es aus wie gemalt, massenweise alte und/oder
hübsche Häuser, viele kleine Cafés mit Jazzmusik, an jeder Ecke ein
kleiner Park mit einer Statue in der Mitte. |
Savannah schmückt sich mit der Geschichte eines schwulen schwereichen
Antiquitätenhändlers, der 1981 unter mysteriösen Umständen, vorgeblich
in Notwehr, einen befreundeten Stricher getötet hat, all dies in diesem
seinem wunderschönen alten Backsteinhaus.
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Der darauffolgende Gerichtprozess wäre trotz der Probleme mit
der sexuellen Ausrichtung des Angeklagten und des überraschenden
Urteils "nicht schuldig" (bzw. Notwehr) bald vergessen gewesen,
wenn nicht 1994 ein Journalist darüber das Buch "Midnight in the
Garden of Good and Evil" geschrieben hätte, das viel zu Savannahs
Popularität beiträgt. 1997 gab es noch einen (brillianten) Film
von Clint Eastwood dazu, unbedingt sehenswert.
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Am Abend wurde uns noch eindrucksvoll das Vorurteil widerlegt, dass
es in den USA kein gutes Essen gibt. Es ist zwar nicht unbedingt billig,
gut zu essen, aber auch nicht viel teurer als in Good Olde Germany.
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Gerade fahren wir auf dem Highway an der Ausfahrt nach
Bamberg vorbei, mit dem Flieger haben wir kurz nach der kanadischen
Grenze Berlin überquert. |
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In Helen, Georgia gibt es diese Tage das "longest Oktoberfest in
the World", über 1 1/2 Monate.
Dieses sicherlich bahnbrechende Spektakel mussten wir jedoch verpassen.
Man kann eben nicht alles haben :°|
Die Alkoholpolitik der Georgianer ist auch sehr vernünftig.
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Vorhin am Strand genossen wir noch einen sehr schönen
Spaziergang und einen swim in den lauwarmen, gerade eben erfrischenden
Fluten. |
Vor der langen Fahrt zurück hatten wir uns das verdient. Glücklicherweise
kann ich ja nicht fahren, da der geleaste Wagen von Wolfgang nur von ihm
und Jutta gefahren werden darf. Hähähä! Aber allgemein ist das Fahren
hier recht entspannt, da man eh nicht schneller als 120 fahren kann. Also:
hier die Vorfahrtentspannung.
Back home. Die Eindrücke der Reise sind noch frisch, daher hoffe
ich, dass ich sie ganz gut wiedergeben kann.
Der Rest von Greensboro war ruhig. Wir sind am Abend noch bei einem amerikanisch-dänischen
Kollegen von Wolfgang zum Essen eingeladen gewesen, wo wir ein echtes
Festmahl geboten bekamen und einen netten Abend verbrachten. Ich war immer
noch etwas taub von den Schmerzmitteln.
Am nächsten Tag ging es zum Flughafen. Wir waren alle etwas traurig,
aber zumindest Wiebke und mich erwarteten ja noch aufregende Dinge, was
das etwas verschleierte. Die Abflüge waren natürlich verspätet.
Ankunft New York - Newark Airport - leicht zu spät, etwas erschöpft
bereits, mit den Koffern usw. zum Bus in die Stadt. Der Weg vom Flughafen
klappte mit den Olympia-Bussen ganz gut. Eine Dreiviertelstunde in die
Stadt, noch eine Stunde, um die U-Bahn zu finden und Karten zu kaufen,
schließlich Ankunft an unserer Jugendherberge an der Amsterdam Avenue,
Kreuzung 103rd Street.
Die Reservierung war natürlich erst für zwei Tage nach unserer
Ankunft im Computer der Jugendherberge. That's life, aber wir hatten Glück
und bekamen ein anderes Zimmer - anders als viele andere Urlauber, denen
wir begegneten, teilweise mussten die in ähnlichen Situationen ein
neues Zimmer suchen.
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Die Herberge ist aber sonst sehr zu empfehlen (www.hinewyork.org).
Der Service für Touris ist äußerst weitreichend,
im Foyer sitzt immer ein "local" (oder loco?), der Tips
und Hilfestellungen geben kann.
Die Zimmer sind mit zehn Betten reichlich ausgestattet, aber man
tritt sich kaum auf die Füße, da keiner dort etwas anderes
tut als schlafen.
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Das erste Bild in New York war aber nicht das obere, sondern folgendes:
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Diese kleinen Eichhörnchen bevölkern alle Parks und/oder
Grünanlagen New Yorks. Sie sind im Gegensatz zu unseren deutschen
ziemlich zutraulich und lassen sich gern füttern (sonst wären
sie sicher schon tot). Sie streiten um alles Futter mit den Ratten
der Lüfte (bestimmt auch mit den echten, aber davon hab ich keine
gesehen). |
Das war das einzige Foto, das ich im Washington Square Park gemacht habe,
der eigentlich noch mehr Bilder verdient hätte.
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Jedenfalls begann dort unser Tag im Greenwich Village. Ein unheimlich
schöner Stadtteil mit vielen alten, guterhaltenen Häusern,
wunderschönen kleinen Boutiquen und Designerläden und
fabelhaftem Essen.
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Es gibt nicht nur große Häuser und Straßen,
sondern auch so gemütliche Ecken wie auf dem Bild rechts in der
Grove Street. Die Leute waren hier tagsüber ziemlich entspannt,
so freundlich wie eben die New Yorker zu Europäern sind (und
das ist SEHR nett). Links noch mal ein Bild in der geschichtsträchtigen
Christopher Street. |
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Der nächste Tag gehörte dem Business-Viertel - Lower Manhattan.
Das New York, das wir an diesem Tag sahen, war ein ganzes Stück bombastischer
als das vom letzten Tag. Wir nahmen die Route, die uns der extrem gut
informierte Herr Lonely Planet aufgeschrieben hatte, und bereuten es nicht.
Ich muss sagen, Lower mAnhattan war zu einem großen Teil Pflichtprogramm
für mich. Das soll heißen, dass es schön war, diesen Stadtteil
zu sehen, aber nicht besonders überraschend.
| Die meisten Gebäude hatte ich gesehen, im Fernsehen
oder sonstwo, und der Rest kam mir aufgrund der architektonischen
Ähnlichkeit bekannt vor. Dort gilt: Viel hilft viel. So verbrachten
wir auch den größten Teil unserer Erkundungstour in dem
Viel-hilft-viel-Kaufhaus Century 21, das Designerklamotten zu Discountpreisen
anbietet. Danach ging es noch ein Bisschen weiter südlich. |
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Das Gebäude des New York Stock Exchange reicht eigentlich als
Beispiel für diese Gegend. So sehen alle Gebäude aus, mehr
oder weniger. Alle schön, aber leider hatte ich in den engen
Gassen nicht genug Licht zum Fotografieren. Wir sahen die Wall Street
gegen Abend, schon in Aufbruchstimmung in Richtung Fitness center.
Davon gibt es auch einige in der Wall Street; mit der größten
Zahl schwitzender Menschen pro Quadratzentimeter weltweit. |
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Was mich am meisten beeindruckte, war die Einstellung des "Raging
Bull", des Wahrzeichens eines guten Aktienmarktes, zur New Yorker
Polizei. Na, wenigstens verzichtete die Polizei darauf, mit protzigen
Nobelkarossen diesem Gegner entgegenzutreten, und übte sich in
Understatement. Edel, edel. Mit einem kräftigen Regenschauer
endete der Tag. Wir hatten noch Glück, bei den ersten Tropfen
in die U-Bahn zu entkommen. An der nächsten Haltestelle stiegen
nur noch durchnässte Gestalten ein. |
| Nächster Tag: East Village
/ SoHo |
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Dieser Tag wurde zu einem großen Teil von Marcus (links mit
dem Hund seiner Nachbarin) bestimmt. Wir trafen ihn auf unserem
kleinen Spaziergang durchs East Village, er hatte Probleme mit seiner
Kamera. Letztendlich zeigte er uns den ganzen Tag lang die Gegend,
die schönsten Ecken und die besten Läden, also gab es
mal wieder: Shopping.
Solche Liebenswürdigkeit wie die von Marcus war für uns
trotz der allgemeinen Freundlichkeit in New York neu.
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Ich muss wirklich sagen, dass mich das an diesem Tag am meisten beeindruckt
hat. Wir wurden zwar immer wieder nett angesprochen in der Stadt, aber
das war schon eine Ausnahme.
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Irgendwie riechen die Leute auch, dass man Europäer ist. Wir
waren am Ende fast völlig in Klamotten gekleidet, die in New
York gekauft waren, aber trotzdem: Noch bevor wir uns mit unserem
Akzent verraten hatten, kam die Frage "Where are you from?".
Lag es an der Größe, an der Haltung, an den Socken (ich
trug meist welche)? Wir konnten es nicht herausfinden. Die beste
Antwort darauf gab ein Schwarzer, den wir abends trafen: "I
can see inside you, can't you see inside me?". Ich hätte
es gern gekonnt, dann hätte ich auch sehen können, woran
er uns erkannt hatte, aber leider...
Am Abend sahen wir uns auf einem Pier am Hudson eine Kinovorstellung
von "Brazil" an. Die beieden Vorführungen "Doktor
Schiwago" im an den vorangehenden Tagen waren jeweils ins Wasser
gefallen
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Chinatown / Little Italy
Chinatown war genauso, wie ich es erwartet hatte. Hübsche kleine
Straßen, hübsche kleine Menschen, aber VIELE davon. Man musste
direkt aufpassen, nicht auf irgendeinen kleinen Menschen draufzutreten.
Eine Riesenmenge von Läden oder Straßenständen, die gefälschte
Uhren und Sonnenbrillen und Videos und Kassetten und Schmuck und und und
anboten.
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Die Auswahl an Früchten und Essen war genauso groß,
überall leckere Gerüche. Eine Menge von kleinen chinesischen
/ thailändischen Restaurants erwartete uns, verpasste uns aber,
weil Wiebke irgendwann so reizüberflutet war, dass wir fluchtartig
das Viertel verlassen mussten. So it goes.
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Im angrenzenden Little Italy, etwas ruhiger, aßen wir dann
bei einem netten italienischen Imbiß/Markt sehr leckere belegte
Baguettes - ein weiterer Punkt für New York auf meiner Genußskala.
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Der Rest des Tages lässt sich mit drei Worten ganz gut beschreiben:
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Shopping
Shopping
Shopping!
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Kein Wunder, dass uns einenTage später das Geld ausghehen sollte.
Kultur und Geldprobleme
hatten wir auch, nicht dass Ihr jetzt denkt, dass wir nur sinnlos in
der Geegnd rumgestreunert wären. Nee! Von wegen und überhaupt
nicht! Die erste Etappe war das Guggenheim-Museum, da wir gehört
hatten, dass das Museum of Modern Art größtenteils
geschlossen war.
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Das ist es also: das Guggenheim-Museum. Die Kuppel war wirklich
eindrucksvoll, das war an diesem Tag allerdings auch schon fast das
eindrucksvollste, was das Museum zu bieten hatte. Sonst waren die
ganzen schönen Picassos und Kandinskys und Dixes und so weiter
weggehängt, um der recht eintönigen Arbeit des Architekten
Frank Gehry Platz zu machen, der das Guggenheim in Bilbao entworfen
hat. |
| Tagsüber merkten wir dann, dass die Visa kein Geld mehr ausspuckte
(ich Trottel hatte das Limit vergessen) und nervten viele Leute, um
wieder Geld draufzukriegen. Da die Citibank aber mit extrem schlechtem
Service am Kunden glänzte, misslang das und wir mussten uns bei
Jennifer Geld leihen, die wir am Abend trafen. Eine vernünftige
Bank hätte einfach das Limit erhöht. Bald werde ich meine
Visa auch bei einer solchen Bank haben. Kommen wir zurück zu
Jennifer: Sie ist Wiebkes ehemalige Austauschpartnerin und arbeitet
in New York für Bloomberg als Journalistin. Mit ihr waren wir
am Abend noch im MoMA, das wirklich ziemlich geschrumpft war. |
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Danach verbrachten wir den Abend in diversen Kneipen in Greenwich
Village / Alphabet City. Das war für mich aufgrund Penicillin
und Schmerzmittel eine besonders nette Erfahrung, aber wie ihr seht:
für die beiden anderen auch. Ach ja, das rechts ist Jennifer. |
Sightseeing
im besten Sinne haben wir am Samstag und Sonntag, den beiden letzten
Tagen, betrieben. Die Staten Island Ferry und die Brooklyn Bridge waren
unsere Ziele für den Samstag. Dazu gibt es nicht viel zu erzählen,
die Bilder sprechen für sich, denke ich.
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Oben: Blick aus der Staten Island Ferry auf Manhattan
Rechts: Einer der beiden Pfeiler der Brooklyn Bridge, Wiebke
und Jennifer im Vordergrund
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Am Abend konnten wir in Greenwich Village noch mal entspannen, später
trafen wir uns noch mit Marcus und verbrachten einen tollen Abend
in der Wohnung einer Freundin von ihm in der Upper West Side - die
Wohnung, von der ich es am meisten bereue, keine Fotos gemacht zu
haben. Erklärungen sind überflüssig. |
Sonntag war dann ein Regentag, wir wollten ihn im Central Park verbringen,
und das taten wir auch fast die ganze Zeit - trotz Regen.
Am frühen Abend gingen wir dann tatsächlich zum erstren Mal
auf eine Party, sie trug den Namen Body and Soul und fand im Vinyl statt.
Wir waren beide begeistert von der sehr feinen Housemusik und der exzellenten
Stimmung. Hätten wir das gewußt... Aber die Tage zuvor waren
wir abends immer schon kurz vor dem Umfallen, also hätte das auch
nichts geändert.
Dieses Foto ist vielleicht ein ganz guter Abschluß meines Reiseberichtes.
Es war eine tolle Zeit, ich werde sicher mal zurückkommen, um herauszufinden,
"if I can make it there".
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